Die wunderbare Gnade Gottes
- Eine Botschaft, die verzaubert…
Vor Kurzem las ich etwas in einem Buch von einem Pastor, den ich sehr schätze, Chuck Smith. Was ich las war so ermutigend, dass ich es euch weitergeben möchte. Er schrieb:
“Ein junger Mann mit einer körperlichen Behinderung besuchte unsere Gemeinde. Nach jedem Gottesdienst versuchte er nach vorne zu kommen, um mit mir zu reden. Er hatte große Schwierigkeiten beim Sprechen und doch schätze ich seine Fähigkeit sich auszudrücken… Auch sein Intellekt war bemerkenswert; seine Fragen waren tief und voller Einsicht.
Er war aber so bedrückt, so dass er sich eines Tages auf einer dicht befahrenen Straße sogar vor ein Auto warf. Danach wurde er zu mir in mein Büro gebracht und wir beteten mit ihm und riefen dann die “Gesetzteshüter”. Wir dachten, dass er um seiner eigenen Sicherheit willen, in der Obhut von Ärzten am Besten aufgehoben sei. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort behandelt und dann entlassen.
Es war klar, dass er unter einer Last von Verdammungs-Gefühlen litt. “Chuck”, rief er, “ich kann einfach nicht aufhören zu rauchen.” Ich sagte ihm, sich darum keine Sorgen zu machen – das er rauche, mache ihn nicht zu einem “Zweite-Klasse-Christen”.
Am folgenden Sonntag war er wieder in der Gemeinde und sagte mir, dass Gott sich um ihn gekümmert habe. Er sagte, er sei in einen Zustand echter Hingabe gekommen, und doch konnte ich sehen, dass er noch immer beladen war.
Ganz klar war, dass der Satan ihn ihn verdammte, wegen seiner Schwachheiten und ihn auch wegen seiner körperlichen Behinderung quälte.
Eines Tages kostete die Last von Entmutigung und Verdammung diesen jungen Mann sein Leben. Er sprang von dem Balkon eines Hotels in den Tod – alles nur, weil er dem Feind erlaubte seine Schwachheiten zu benutzen, um ihn zu entmutigen.
Wenn der junge Mann nur gelernt hätte, dass wir nie mehr, als die Person sein sein können, zu der uns Gott befähigt, dass wir sie sind! Niemand von uns erreicht irgendeinen Standard, außer durch das Werk des Heiligen Geistes in unseren Leben.
Daher müssen wir uns nicht fürchten. Wir müssen uns nicht selbst verdammen. Wir müssen uns nicht ständig unser Versagen vorhalten.
Alles was wir tun müssen ist unsere Schwachheiten anzuerkennen und demütig zu sagen:
“Herr, Du weißt, dass ich schwach bin. Ich brauche Deine Hilfe. Ich übergebe das Ganze Dir und bitte Dich, Herrn, das für mich zu tun, was ich für mich selbst nicht tun kann.” Und dann wird Er helfen!”
Was für eine wunderbare Botschaft. Eigentlich kennen wir sie, und doch müssen wir es immer wieder hören. Im Christentum geht es nicht darum “besser zu werden”. Gott will uns verändern. Das Christentum ist keine einzige große Anstrengung. In Jesus sind wir vollkommen angenommen, ganz so, wie wir sind. Mit all unseren Fehlern und Schwächen. Das ist es, wonach wir uns sehnen. Das ist es, was Gott uns schenken will. Was uns besser macht, vor Ihm, das hat Er längst am Kreuz getan. Das ist das Evangelium der Gnade. Einfach Gott “anschauen” und dadurch begeistert von Ihm werden. Durch Jesu vollkommenem Werk am Kreuz können wir jetzt immer zu Gott kommen. 24 Stunden am Tag. Nicht nur, wenn wir “gut” sind, auch dann, wenn wir “böse” waren. Durch Jesus ist der Weg immer frei. Die Gemeinschaft mit Gott unabhängig von unseren Taten immer möglich. Und das Werk der Veränderung in unseren Leben – das tut ER. DANKE JESUS!

Gunar
27. Juli 2011 at 08:12Liebe Evy,
vielen Dank für deinen ehrlichen Post. Gerade heute Morgen ermutigt er mich sehr. Du hast Recht: Wir kennen diese Botschaft und doch müssen wir sie ständig aufs Neue hören. Mir scheint, der Teufel, die Welt und unser alter Mensch haben keine anderen Aufgaben, als uns zu entmutigen. Darin sind sie leider sehr geübt. Deshalb danke für deine Ermutigung. Wir sollten nicht aufhören, uns gegenseitig im Glauben zu ermutigen, wo es nur eben geht. grace abounds!