Calvary Chapel Essen

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Papa!?… Teil 1

Darf ich wieder etwas, dass Pastor Chuck Smith schrieb, mit euch teilen? Es geht um das einzige, was uns wirklich erfüllt. Das, wozu wir geschaffen wurden. Es geht um die wunderbarste Beziehung der Welt.

Chuck schreibt:
„Oft vermisse ich eine liebe, bereits verstorbene gläubige Frau namens Iva Newman, die bei Calvary Chapel  von Anfang an dabei war. Diese gottgefällige Frau wandelte bereits mehr Jahre  mit Gott, als ich lebe. Ich habe es immer geliebt, sie beten zu hören: „Darum, geliebter  Vater…“. Oh, wie sehr ich es liebte, das zu hören! Sie genoss eine enge, schöne, intime Gemeinschaft mit Gott.  Sie sprach Gott als „geliebter Vater“ an.

Wusstest Du, dass der Tod und die Auferstehung Christi für Dich dieselbe reiche, enge Beziehung möglich gemacht hat? Das war Paulus´ Punkt, als er schrieb: „Weil ihr aber Söhne(und Töchter) seid, sandte Gott den Geist Seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!“ (Gal.4,6)…

Abba ist ein „zärtlicher“ Ausdruck für „Vater“. Es ist ein aramäisches Wort; und noch heute, wenn Du nach Israel reist, wirst Du die ganze Zeit die kleinen Kinder „Abba! Abba!“ rufen hören. Sie rufen: „Papa! Papa!“ .
Jesus hat dieses Wort oft benutzt. Ohne Zweifel haben seine Jünger diese Anrede so oft in seinem Gebetsleben gehört, das sie sie nicht ins Griechische übersetzten. Sie behielten den aramäischen Ausdruck bei, weil sie die gleiche Wärme und Intimität, die Jesus mit seinem Vater teilte, bewahren wollten.

Wie wundervoll es ist, zu wissen, dass Gott dieselbe liebende, persönliche Beziehung mit uns haben will! Zu oft neigen wir dazu, Gott ausschließlich als großen, fernen, allmächtigen Schöpfer zu sehen, doch es ist Gottes Absicht, dass wir ihn als unseren liebenden Vater, sogar als unseren Papa  kennen lernen.
Manche finden diese Art  Vertrautheit respektlos, aber es ist Gott selbst der uns zu solch einem Grad an Intimität ruft und einlädt.

Ich erinnere mich daran, dass ich einmal die Gelegenheit hatte, mich mit einer Gruppe italienischer Gläubiger  zum Gebetstreffen zu treffen. Zu  meinem Vorteil beteten sie in Englisch, aber selbst dann sprachen sie Gott mit „Papa“ an.  Zuerst dachte ich, das Ganze sei ein Ticken zu „locker“ und zu „unförmlich“. Aber ein Moment des Nachdenkens ließ mich Umdenken. Da war eine Tiefe von Liebe und Nähe in diesem Ausdruck, die absolut biblisch ist.

Wie bemerkenswert ist es, dass Gott uns als innig geliebte Kinder in seine Gegenwart einlädt und nicht als angstvolle, unterwürfige Sklaven. Sollte eine Beziehung zwischen einem Vater und seinen Kindern nicht auch so sein?
Wenn meine Kinder zu mir kommen, dann stehen sie auch nicht salutierend vor mir und zittern, während sie mit mir reden. Sie  sprechen mich nicht mit hochtrabender Förmlichkeit an und sagen:
„Oh, verehrter Vater, gewähre doch am heutigen Tag das demütige Anliegen Deines Kindes.“
Normal klingt das mehr wie:“Hey Dad, Ich brauch´ 5 Dollar. Ich hab´ grade keine Zeit für Erklärungen. Bitte gib´ sie mir jetzt, ich erklär´ s Dir dann später!“

Gott sehnt sich danach, dass unsere Zeit mit ihm entspannend und erholsam für unsere Herzen ist.
Er will, dass wir uns bei ihm zu Hause fühlen und frei und offen sind, in unserer Beziehung mit ihm.
Wir mögen uns vielleicht bereits  so vor ihm fühlen, da unsere Leben ja ohnehin wie ein offenes Buch vor ihm sind. Er kennt uns besser, als wir uns selbst kennen.
Doch Gott möchte nicht, dass wir eine kalte, distanzierte Beziehung mit ihm haben. Er möchte, dass wir in der tiefsten Tiefe unseres Herzens seine Liebe persönlich kennen.

Welche Anrede Du auch immer wählen magst, um Deine Nähe zu ihm auszudrücken, sei es „Vater“ oder sogar „Papa“ oder „Papi“, all das ist völlig akzeptabel.“

What an awesome God we have!!!


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